Rückblick

Immobilien Forum West 2016 in Bregenz

Die knappe Ressource Bauland und überbordende Bauvorschriften treiben die Kosten für Wohnraum in die Höhe. Wie relevant konkrete Lösungsansätze aus Raumplanung, Immobilienwirtschaft und Architektur aktuell sind, zeigte sich erneut beim 8. Immobilien Forum West, im Festspielhaus Bregenz. Rund 160 Teilnehmer nahmen an der Fachtagung teil und diskutierten mit zahlreichen renommierten Referenten.

Eine Frage prägte die Debatte über leistbares Bauen und Wohnen wesentlich: Wie viel Wohnraum braucht die Bevölkerung? „In den nächsten 20 Jahren werden alleine im Rheintal rund 33.000 zusätzliche Wohnungen benötigt“, verdeutlicht DI Christoph Schremmer vom Österreichischen Institut für Raumplanung. Mit der Wohnbedarfsprognose zeigte er eindrücklich auf, dass Vorarlberg das höchste Bevölkerungswachstum aller Bundesländer außer Wien hat. Dieses konzentriert sich besonders stark im Rheintal. Zukünftig gelte es, die Zweitwohnsitze einzugrenzen, da der Wohnraum beschränkt ist.

In dieselbe Kerbe schlägt Univ.-Prof. DI Dr. Arthur Kanonier. Der renommierte Raumplanungsexperte der Technischen Universität Wien lieferte Lösungsvorschläge wie gewidmetes aber nicht bebautes Bauland mobilisiert werden kann: „Die anhaltend hohe Nachfrage bei gleichzeitiger Hortung von Bauland erfordern verstärkt raumplanerische, bodenpolitische und fiskalische Maßnahmen.“ Er regte an, Widmungen auf Bauland auf Zeit zu vergeben, um eine Hort auf Bauflächen zu vermeiden. Damit Städte und Gemeinden in der Lage sind, Flächen für einen gemeinnützigen Wohnbau zu erwerben, schlägt Kanonier die Einrichtung eines Bodenfonds vor. Umstritten hingegen ist sein Vorschlag der Enteignung bei übergeordnetem Interesse für städtebauliche Zwecke. Diese ist jedoch seit den 60er Jahren gesetzlich verankert, wurde bisher aber noch in keinem Fall durchgesetzt.

Neben der Hortung von Bauland sind auch die strengen Bauvorschriften ein Grund für die Kostensteigerung. Aus diesem Grund wurden die OIB-Richtlinien überarbeitet. Darüber hinaus sieht die Vorarlberger Bautechnikverordnung, die im Herbst in Kraft treten soll, weitere Erleichterungen in gewissen Bereichen vor, betonte Landesstatthalter Mag. Karlheinz Rüdisser. Dennoch muss auch die Bevölkerung in die Pflicht genommen werden. „Die Ansprüche an den Komfort sind sowohl bei den Grundstücken, als auch bei der Ausstattung und dem Wohnen sehr hoch“, so Rüdisser. Er plädierte dafür, diese konsequent zu hinterfragen und Kosteneinsparungspotentiale zu nutzen. Einerseits soll mit Förderungen der Weg zum Eigentum unterstützt werden, andererseits legt das Land den Fokus verstärkt auf den gemeinnützigen Wohnbau. „Leistbares Wohnen bedeutet auch, dass sich Wohnen primär an Bedürfnissen und nicht an Wünschen orientiert.“

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Immobilien Forum West 2015 in Innsbruck

Wie wird Wohnen in Westösterreich wieder leistbarer? Und wie schaut altersgerechtes Wohnen in der Praxis aus? Das waren die zwei Kernfragen beim Immobilien Forum West 2015 im Congress Innsbruck. Experten wie Margrit Hugentobler von der ETH Zürich betonten vor rund 150 Besuchern, dass auch in ländlichen Gebieten verdichteter gebaut werden müsste.

Neben Vorträgen standen Thementische sowie Talkrunden mit Branchenvertretern und Politikern auf dem Programm. Kooperationspartner waren die Sparte Industrie und die Landesinnung Bau in der Wirtschaftskammer Tirol, die Neue Heimat Tirol, die Standortagentur, die IKB und der Österreichische Städtebund.

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Immobilien Forum West 2014 in Bregenz

Wie lässt sich das Grundbedürfnis nach Wohnen für möglichst breite Teile der Gesellschaft erschwinglich gestalten? Mit dieser Frage beschäftigten sich Experten aus Bau- und Immobilienwirtschaft, Politik und Wissenschaft sowie rund 150 Teilnehmer beim 6. Immobilien Forum West 2014 im Festspielhaus Bregenz. Diskutiert wurden Lösungsansätze und Strategien für Leistbares Wohnen und wie sich die Kluft zwischen Anspruch und Realität in Zukunft verringern lässt.

Wohnen kann wieder erschwinglicher gemacht werden, wenn Lösungsansätze von allen Beteiligten getragen werden. Im Eröffnungsinterview formulierte der Vorarlberger Landesrat Harald Sonderegger, die Rolle der Politik. Es gehe darum, das Grundbedürfnis nach Wohnen zu erfüllen, dabei die natürlichen Ressourcen weitgehend zu schonen und politische Maßnahmen so zu setzen, um einen möglichst breiten Teil der Gesellschaft erreichen.

Eine Reihe von konkreten Maßnahmen und Strategien für leistbares Wohnen zeigten Wohnbauexperte Wolfgang Amann und Architekt Christian Aulinger auf. Ein wesentlicher Aspekt, um die Preisentwicklung am Markt positiv zu beeinflussen, sei ein ausreichendes Angebot an gefördertem Wohnraum, erläuterte Amann: „In Regionen, wo es ein großes Angebot an gefördertem Wohnraum gibt, sind auch die Preise auf dem freien Markt deutlich niedriger. Dies gilt sowohl für Mietwohnungen als auch für den Eigentumsbereich.“ Die Überregulierung als Kostentreiber kritisierte Christian Aulinger, Vorsitzender der Architekten in der Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten, und forderte eine Redimensionierung und Durchforstung des Normenbestandes sowie Änderungen im Entstehungsprozess von Normen: „Ein Problem stellt die ständige Neuauflage von Normen dar, auch begründet durch den ‚Vermarktungsdruck‘ der Institute. Derzeit gebe es in Österreich rund 6.000 Normen für das Bauwesen, was es für Planer fast unmöglich mache, kostengünstigen Wohnraum zu schaffen. „Normen sind wichtig. Der Normenbestand sollte ein kompakter Werkzeugkoffer für Planer und Anwender sein.

Die Raumplanung als wesentliches Steuerungsinstrument stand im Mittelpunkt des zweiten Themenblocks. Architekt Carlo Baumschlager skizzierte die Möglichkeiten der Verdichtung als Möglichkeit, Wohnraum erschwinglicher zu machen. „Wir müssen über Verdichtung aber im konstruktiven Dialog mit den Betroffenen sprechen und die Qualität moderner, verdichteter Bauweise aufzeigen, anstatt ständig abstrakt über Baunutzungszahlen zu diskutieren.“ Andrea Kaufmann, Bürgermeisterin von Dornbirn und Vizepräsidentin des Vorarlberger Gemeindeverbandes, bezeichnete die Vertragsraumplanung als sehr gutes Instrument für Kommunen, zukunftsorientiert zu planen, um Boden verfügbar zu machen und damit Wohnraum zu schaffen. Als Trugschluss bezeichnete Hubert Rhomberg, Geschäftsführer der Rhomberg Holding, allerdings die Meinung, dass eine höhere Baudichte automatisch zu sinkenden Preisen führe. Man müsse bedenken, dass Verkäufer es bei der Veräußerung auch einpreisen würden, wenn größere Objekte errichtet werden.

An der Wohnbauförderung wurde in der Vergangenheit kritisiert, dass diese etwa in Vorarlberg das Bauen verteuert habe, da sie durch eine Vielzahl von Richtlinien zu einem Regelungsinstrument geworden sei, anstatt ein Lenkungsinstrument für leistbaren Wohnraum zu sein. Dies, so der zuständige Landestatthalter Karlheinz Rüdisser, sei in der Neufassung durch eine Basisförderung mit definierten Zuschlägen und Anreizelementen geändert worden. Markus Hagen, Präsident der Vorarlberger Eigentümervereinigung, sprach von geschätzten 10.000 Wohnungen, die in Vorarlberg aktuell nicht bewohnt würden. „Ein Hemmschuh ist in jedem Fall das Mietrecht, das geändert werden muss, um den Anreiz für Eigentümer zu steigern, leerstehende Wohnungen zu vermieten“, so Hagen.

Einen Schwerpunkt bildete das Modell des Pfandbriefpoolings zur Senkung der Refinanzierungskosten bei Wohnbaukrediten. Über Initiative der Hypo Landesbank Vorarlberg zeigte Jörg Schmid von der Pooling Solutions AG in Zürich am Schweizer Vorbild des Pfandbriefpoolings, wie Banken über den Weg einer günstigeren Refinanzierung zur Wohnbauförderung beitragen können. Über die praktischen Erfahrungen in der Kombination von sozialem und frei finanziertem Wohnbau und wie diese Modelle erfolgreich in die Realität umgesetzt werden können, sprach Michael Pech, Vorstand des Österreichischen Siedlungswerkes. Preis und Wert nachhaltigen Bauens sowie den Sinn zielgerichteter Förderungen zeigte Karl Torghele, Geschäftsführer von Spektrum – Zentrum für Umwelttechnik und Präsident des Österreichischen Instituts für Baubiologie und -ökologie, auf. Dabei unterstrich er vor allem die Bedeutung von Lebenszyklusbetrachtungen, um wirtschaftliche und ökologische Vorteile identifizieren und kombinieren zu können.

Bregenz 2014 Wiko Immobilien Forum West Festspielhaus . Begruessung durch Heidi Winsauer, Rede Dieter Bitschnau, Referent LR Harald Sonderegger, Referent Amann Wolfgang

Bregenz 2014 Wiko Immobilien Forum West Festspielhaus . Begruessung durch Heidi Winsauer, Rede Dieter Bitschnau, Referent LR Harald Sonderegger, Referent Amann Wolfgang

 

Immobilien Forum West 2013 in Innsbruck

Rund 150 Fachbesucher aus Tirol und Vorarlberg bekamen beim 5. Immobilien Forum West am 7. März 2013 in Innsbruck fundierte Einblicke in die Zukunft der Innenstädte. „Die Stadt von morgen muss kompakt sein und über ein hochqualitatives und öffentliches Transportsystem verfügen“, erklärte Keynote-Speaker Kees Christiaanse, Professor für Architektur und Städtebau an der ETH Zürich und ergänzte: „Monofunktionelle Stadtviertel sind unbedingt zu vermeiden.“ In Europa gehe der Trend zu einer Stadtsteuerungskultur, die starre Bauordnung ablöst. „Städte machen nicht mehr fixe, legislative Bau- und Zonenordnungen, in der alles festgeklopft wird. Stattdessen setzt man auf globalere Strukturvisionen, denen ein politischer Konsens zugrunde liegt.“ Außerdem werde es immer wichtiger, Städtebauprozesse zu moderieren.

Tirols Landesrat Johannes Tratter forderte eine Verdichtung nach innen und sprach sich für lebendige Ortskerne und Innenstädte mit attraktiver Infrastruktur aus: „Diese sind heute mehr denn je eine notwendige Alternative zum Flächenverbrauch auf der grünen Wiese.“

Stadtplaner Gerhard Doblhamer sieht die Raumplanung in der Pflicht: „Innenstadt und Peripherie dürfen nicht länger gegeneinander ausgespielt werden, sondern müssen sich ergänzen.“ Auch er meinte, dass die Städte wieder kompakter werden müssen. Das Gegeneinander zwischen Kernstädten und Speckgürtelgemeinden sollte überwunden werden. „Das kann beispielsweise durch eine grenzüberschreitende örtliche Raumplanung erzielt werden, die verbindlich ist“, erläuterte Doblhamer.

Christian Huttenloher, Generalsekretär des Deutschen Verbands für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung präsentierte eine aktuelle Studie zur Wirkung von Einkaufszentren in der Innenstadt. Hannes Lindner, Geschäftsführer Standort + Markt stellte die Frage, ob die Belebung der Innenstädte durch EKZ ein Märchen sei.

Wie die heimischen Städte energieeffizienter werden, analysierte Universitätsprofessor Wolfgang Streicher. „Gerade mit Blick auf die Mobilität und die Gebäudestruktur eignen sich Städte aufgrund ihrer Dichte hervorragend für die Erhöhung der Energieeffizienz“, sagte der Experte.

Die Fraunhofer-Initiative Morgenstadt stellte Steffen Braun vor. „Die Stadt von morgen wird in unserer Vision nahezu keine CO2-Emissionen mehr verursachen. Außerdem sind die Städte der Nährboden für den Wandel zur Elektromobilität.“ Im Innovationsnetzwerk Morgenstadt: City Insights forschen aktuell zwölf Fraunhofer-Institute an sieben Themen: Energie, Gebäude, Produktion und Logistik, Mobilität und Verkehr, Information und Kommunikation, urbane Prozesse und Organisation sowie Sicherheit und Schutz.

Der direkte Austausch mit den Referenten stand bei den Thementischen im Mittelpunkt. Dort war die energieeffiziente Versorgung von Gebäuden ebenso Thema wie der kritische Erfolgsfaktor Projektkommunikation oder die Belebung von Innenstädten durch Lebensmittelmärkte.

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Immobilien Forum West 2012 in Bregenz

„Die Zukunft ist blau“: Unter diesem Motto stand das Immobilien Forum West 2012 im Festspiel- und Kongresshaus Bregenz. Hochkarätige Referenten und über 130 Fachleute aus allen Bereichen der Immobilienwirtschaft diskutierten über wesentliche Zukunftsfragen der Branche. Im Mittelpunkt stand das Blue Building, ein auf einem ganzheitlichen Ansatz basierendes Konzept, das sämtliche Aspekte des nachhaltigen Bauens und mit einer konsequenten Orientierung am Wohlbefinden der Nutzer kombiniert – also von der Gewinnung und Herstellung der Baumaterialien über effizientes Gebäudemanagement bis hin zum Rückbau und der Recyclingmöglichkeit am Ende des Lebenszyklus.Rund 120 Entscheidungsträger aus der österreichischen Immobilienwirtschaft informierten sich beim 3. Immobilien Forum West im Congress Innsbruck darüber, wie nachhaltiges Planen und Bauen zum Erfolgsmodell für die Branche werden kann.

Der Keynote-Sprecher  Dr. Friedrich Hinterberger, Geschäftsführer des Sustainable Europe Research Institute (SERI) und Vorstandsmitglied des Austrian Chapter des Club of Rome, erläuterte unter dem Titel „Was verträgt unsere Erde noch?“ Wege zur Nachhaltigkeit. Gerade in den Bereichen Bauen und Wohnen könne Nachhaltigkeit nur dann realisiert werden, wenn alle Dimensionen und Aspekte der Nachhaltigkeit berücksichtigt und abgedeckt würden. Dazu, so Hinterberger, müsse sich vor allem der Blick weiten: „Nachhaltigkeitsdebatten waren früher praktisch nur Output-orientiert, das heißt fokussiert auf Bereiche wie Emissionen, Abfall oder Recycling. Der Blick muss aber umfassend sein, also auch auf den Input gerichtet sein und die Gewinnung und den Verbrauch der Ressourcen einschließen. Nur dann lassen sich Blue Buildings realisieren.“

Von einem Epochenwechsel in Richtung Nachhaltigkeit sprach Prof. Helmut Kramer, Gründungsrektor der „UIV Privatuniversität in Vorarlberg“ und ehemaliger Leiter des WIFO. „Umgesetzte Nachhaltigkeit bedeutet, Lösungen für mehrere Ziele gleichzeitig zu entwickeln. Für die Immobilienwirtschaft heißt dies, dass man weit über die Energieeffizienz hinaus denken und ökonomische Faktoren genauso berücksichtigen muss wie soziale Fragen und Aspekte der Lebensqualität“, so Kramer. Dies verlange einen interdisziplinären Ansatz, der sowohl fach- als auch branchenübergreifend sein müsse.

 

Immobilien Forum West 2011 in Innsbruck

Rund 120 Entscheidungsträger aus der österreichischen Immobilienwirtschaft informierten sich beim 3. Immobilien Forum West im Congress Innsbruck darüber, wie nachhaltiges Planen und Bauen zum Erfolgsmodell für die Branche werden kann.

Vor der sogenannten Mobilitätsfalle warnte Umweltökonom Stefan Schleicher, der am Wegener Zentrum für Klima und Globalen Wandel an der Universität Graz forscht: „Nachhaltigkeit beginnt bereits bei der Raumplanung. Das wurde in Österreich und vor allem in Tirol in den vergangenen Jahren komplett vernachlässigt.“ Schleicher plädierte für eine intelligentere Vernetzung der verschiedenen Wohn- und Arbeitsräume.

Nachhaltige Expansion am Beispiel der REWE International AG war Thema des Vortrags von Peter Breuss und Dieter Wasserburger. „Nachhaltigkeit ist stark in unserer Unternehmensphilosophie verankert. Mittlerweile betreiben wir 385 Energiespar-Märkte in Österreich, im Schnitt liegen wir in diesen Filialen bei einer Reduktion von 35 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs. Auch in Tirol forcieren wir Neu- und Umbauprojekte mit unseren Partnern – immer unter dem Aspekt der Energieeffizienz, und damit unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit, aber auch der damit verbundenen Kostenreduktion“, erklärte Werner Wutscher, Vorstand der REWE International AG am Rande des Immobilien Forum West.

Nachhaltigkeit müsse das Ziel von Politik und Projektentwicklern sein, sagte Markus Schafferer, Eigentümer der Innsbrucker Pema-Gruppe, im Rahmen des Forums. Das Unternehmen entwickelt derzeit zusammen mit Partnern Projekte mit einem Gesamtvolumen von 185 Millionen Euro. Schafferer: „Nachhaltigkeit hat mit Qualität zu tun. Deswegen agieren wir nach der Devise Marke statt Masse. Wir haben das Ziel, jedes Projekt in der Landeshauptstadt zu einer Marke zu machen.“ Innsbruck habe im Immobilienbereich das Potenzial, zu einem Mekka der Qualität zu werden, sagt Schafferer.

Über den zukunftsträchtigen LifeCycle Tower – ein Hochhaus aus Holz – sprach Projektleiter Michael Zangerl von der Cree GmbH, die von der Rhomberg Bau GmbH initiiert wurde. Das Verhältnis von Politik und Projektmanagement beleuchtete Walter Peer, Geschäftsführer Pema Immobilien GmbH.

Thementische
Eine erfolgreiche Premiere beim Immobilien Forum West feierten die Thementische, an denen brandaktuelle Zukunftsthemen diskutiert wurden.

– Von der Energieeffizienz zur Nachhaltigkeit: nach dem Neubau jetzt auch der Bestand
– Energiespeicher Beton
– Der Klimawandel als Innovationstreiber in der Immobilienbranche
– Partnerschaftliche Projektentwicklung im Handel
– Gebäudeintegrierte Photovoltaik – ein Schritt zur nachhaltigen Stromerzeugung
– Klimahaus – Die Gebäudezertifizierung mit Gütesiegel in Italien
– Kommunale Energiekonzepte zur Nachhaltigen Standortentwicklung

Empfang am Vorabend

Am Vorabend des Immobilien Forum West zeichnete die Österreichische Gesellschaft für Nachhaltige Immobilien (ÖGNI) im Innsbrucker Rathaus nachhaltige Gebäude aus: Das DGNB-Zertifikat der ÖGNI in Silber wurde an die Vorarlberger Rhomberg-Gruppe verliehen. Ausgezeichnet wurde das Headquarter des Unternehmens in Bregenz, bei dem bereits in der Planungsphase auf Nachhaltigkeit gesetzt wurde. Das DGNB-Vorzertifikat der ÖGNI in Gold ging an die REWE für die BILLA Filiale in Perchtoldsdorf.

Immobilien Forum West 2010 in Bregenz

Mehr als 140 Besucher informierten sich bei der zweiten Auflage des Immobilien Forum West am 4. März im 2010 im Festspielhaus zu Bregenz über das Thema „Green Building und Stadtentwicklung als Impulsgeber für die heimische Immobilienwirtschaft“. Im Rahmen der Veranstaltung präsentierten Experten die neuesten Trends des nachhaltigen Bauens – vom zukünftigen Ressourceneinsatz bis zum neuen Nachhaltigkeitszertifikat. Zweiter Schwerpunkt von Westösterreichs führender Veranstaltung für die Immobilien- und Bauwirtschaft war das heiße Eisen Stadtentwicklung. Zukunftsprojekte wie der Bahnhofbezirk Feldkirch sowie die Entwicklung der Alpenstadt Bludenz wurden detailliert vorgestellt.

„Stadtplanung braucht in erster Linie politischen Willen“, sagte Franz Eberhard in seiner Keynote. Der Schweizer fungierte jahrelang als Direktor des Amtes für Städtebau in Zürich. Die Frage, was bei der Immobilienfinanzierung zählt, beantwortete Hypo Vorarlberg-Vorstand Michael Grahammer. Die Chancen von nachhaltigem Bauen für die regionale Bauwirtschaft rückte Bauunternehmer Hubert Rhomberg in den Fokus seines Vortrages.

 

Immobilien Forum West 2009 in Innsbruck

Rund 150 Entscheidungsträger informierten sich beim ersten Immobilien Forum West über die Trends der Branche. wiko konzipierte und organisierte die Expertenplattform.

  Rückblick Immobilien Forum West 2009 (3.4 MiB, 4,249 hits)

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